Aktuelle Auswertungen der Panelstudie

Die Doppeljahresauswertungen 2019 + 2020 der Panelstudie sind fertig! Zwei umfangreiche Auswertungen liegen vor und bieten einen wichtigen Beitrag für die empirische Dauerbeobachtung von Jugendgruppenfahrten.

Panelstudie Kinder- und Jugendfreizeiten 2019 + 2020

Erstmals überhaupt werden Daten der Panelstudie zu Kinder- und Jugendfreizeiten veröffentlicht. Die reiche Datensammlung lädt zum Entdecken und zu eigenen Interpretationen ein. Während des Deutschen Jugendhilfetags wurde mit 50 Fachleuten bereits eine erste Sichtung der Ergebnisse vorgenommen, die Ergebnisse sind in Form einer partizipativen Kommentierung eingearbeitet.

Panelstudie internationale Jugendbegegnungen 2019 + 2020

Nach der ersten Doppeljahresauswertung 2017 + 2018 stehen nun die Daten für die Auswertung 2019 + 2020 bereit. Wie bei den Freizeiten auch konnten für das Jahr 2020 allerdings Corona-bedingt keine Daten ausgewertet werden. Aufgrund erfreulich hoher Fallzahlen für das Jahr 2019 ergibt die aktuelle Auswertung dennoch ein verlässliches Bild zu Jugendbegegnungen. Eine Kurzfassung dieser Daten wird im Jahr 2022 in die nächste Ausgabe des “Datenreport internationale Jugendarbeit” eingehen. Kommentierungen und Anregungen für die Panelstudie können bis dahin an das Team des Forschungsverbunds Freizeitenevaluation geschickt werden! 

Download der Berichte unter www.panelstudie.de 

Neue Funktionen in i-EVAL!

Nicht nur in schönem neuen Design, sondern auch mit vielen neuen Funktionen steht das beliebte Online-Tool i-EVAL jetzt in einer neuen, komplett überarbeiteten Version online. Die Nutzung ist nach wie vor kostenfrei möglich, und zwar für beide Plattformen: www.i-eval.eu (Jugendbegegnungen) und www.i-eval-freizeiten.de (Kinderfreizeiten, Jugendfreizeiten, Konfi-Camps).

Das ist neu:

  • Eigene Fragen lassen sich mit mehr Funktionen als bislang hinzufügen.
  • Bis zu fünf Fragen aus dem ausgewählten Fragebögen können gelöscht werden.
  • Die Sprachen Griechisch und Hebräisch sind im System vorbereitet. Die Entwicklungsstudien für die entsprechenden Items laufen derzeit, so dass diese Sprachen im Laufe des Jahres 2022 eingesetzt werden können.
  • Die Menüführung ist intuitiver – eine eigene Evaluation lässt sich schon mit wenigen Klicks vorbereiten
  • Das zeitgemäßere Design bringt viel Frische ins System.

Da die Online-Tools von Grund auf neu programmiert wurden, sind Evaluationen früherer Jahre hier nicht mehr integriert. Wer mit den früheren Daten arbeiten oder diese sichern will, erreicht das “alte System” aber für eine Übergangszeit noch unter archiv.i-eval.eu sowie archiv.i-eval-freizeiten.de

Forschungs-Forum beim Bundeskongress

Das gab es schon lange nicht mehr: Ein Forum, bei dem die bundesweit führenden Forscher*innen rund um das Thema Freizeiten ihre Erkenntnisse, Theorien und Daten vorstellen, dazu eine Fülle von Workshops aus Wissenschaft und Praxis. 

Das Forum „Gut unterwegs: Forschung zu Jugendfreizeiten“ findet am 21.09.2021 von 15.00 – 17.00 Uhr beim digitalen Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist aber erforderlich. 

Infos und Anmelde-Link

Videos vom Jugendhilfetag sind online

Vorträge des Forschungsverbunds Freizeitenevaluation verpasst? Nun stehen die Videos bereit. 

Beim digitalen 17. Kinder- und Jugendhilfetag stellte Prof. Dr. Wolfgang Ilg in zwei Veranstaltungen die Methodik und aktuelle Ergebnisse der Panelstudie vor: einmal für internationale Jugendbegegnungen und einmal für Freizeiten:

Internationale Jugendarbeit wirkt – neueste Trends und Forschungsergebnisse: Vortrag am 19.05.2021 von 09.00-10.30 Uhr (JUGEND für Europa / IJAB). Zum Video (Panelstudie ab Minute 32)

Kinder- und Jugendreisen sind bildungsrelevant! Vortrag am 20.05.2021 von 09.00-10.30 Uhr (BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.). Zum Video  

Das neue i-EVAL ist da!

Seit Anfang Juni 2021 ist es so weit: Mit www.i-eval.eu und www.i-eval-freizeiten.de stehen die runderneuerten und deutlich verbesserten Evaluations-Plattformen bereit. Einfach kostenfrei einloggen und loslegen!

Die Veranstaltung zum Relaunch und der anschließende Workshop stießen auf großes Interesse. Ein Bericht ist hier auf der Website von IJAB zu finden. 

Übrigens: Für Nutzer*innen der bisherigen Plattformen bleibt der Zugang auf die bisherigen Daten noch für eine Weile bestehen. Die alten Plattformen werden nicht mehr weiter gepflegt, sind aber als “Archiv” noch im Netz unter https://archiv.i-eval.eu sowie https://archiv.i-eval-freizeiten.de

02.06.2021: Relaunch und Workshop zum neuen i-EVAL

Das neue i-EVAL kommt! Am Mittwoch, 2.6., werden die komplett neu gestalteten Plattformen i-EVAL und i-EVAL-Freizeiten feierlich freigeschaltet – und in einem direkt anschließenden Workshop zur eigenen Nutzung vorgestellt.

02.06.2021, 16.00 – 17.00 Uhr:
Relaunch der Online-Plattformen
i-EVAL – Evaluation Internationaler Begegnungen, i-EVAL Freizeiten und i-konf
Einladung und Anmelde-Infos zum Relaunch

02.06.2021, 17.00 – 19.00 Uhr: 
i-EVAL-Workshop.
Anwendung des Evaluations-Tools und Auswertung gewonnener Daten – inklusive erster Einblicke in die ganz aktuellen Ergebnisse der Panelstudie 2019+2020. 
Einladung und Anmelde-Infos zum Workshop

Beide Veranstaltungen finden im selben Zoom-Raum statt. Für eine Pause im Übergang zwischen Relaunch und Workshop (sowie eine Pause zur Hälfte des Workshops) ist gesorgt. 

Dank der Förderung durch das BMFSFJ ist die Teilnahme an beiden Veranstaltungen kostenfrei. 
Ausführliche Informationen gibt’s auch hier auf der IJAB-Website zum Relaunch.

Neu erschienen: Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit

Lange hat die Fachwelt darauf gewartet, nun ist es erschienen: Die 5. Auflage des “Handbuchs Offene Kinder- und Jugendarbeit” überschreitet erstmals die Marke von 2000 (!) Seiten. Die folgenden Beiträge aus dem neuen Handbuch beschäftigen sich mit dem Themenfeld Freizeiten und internationale Jugendbegegnungen:

  • Thimmel, Andreas: Internationale Jugendarbeit in der Offenen Jugendarbeit, in: Deinet, Ulrich / Sturzenhecker, Benedikt / von Schwanenflügel, Larissa / Schwerthelm, Moritz (Hg.): Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit. Wiesbaden: Springer VS, 707-720.
  • Ilg, Wolfgang (2021, 5. Auflage): Ferienfreizeiten und Reisen. in: Deinet, Ulrich / Sturzenhecker, Benedikt / von Schwanenflügel, Larissa / Schwerthelm, Moritz (Hg.): Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit. Wiesbaden: Springer VS, 1219-1225.
  • Thimmel, Andreas: Youth Work in Europa, in: Deinet, Ulrich / Sturzenhecker, Benedikt / von Schwanenflügel, Larissa / Schwerthelm, Moritz (Hg.): Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit. Wiesbaden: Springer VS, 1899-1910.

Link zum Handbuch (Verlag Springer VS)

Der Forschungsverbund Freizeitenevaluation beim Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag

Beim digitalen 17. Kinder- und Jugendhilfetag stellt Prof. Dr. Wolfgang Ilg in zwei Veranstaltungen die Methodik und aktuelle Ergebnisse der Panelstudie vor: einmal für internationale Jugendbegegnungen und einmal für Freizeiten:

Workshop zum neuen i-EVAL am 02.06.2021

Unmittelbar nach Online-Stellung des neuen i-EVAL gibt es einen Workshop, in dem die neuen Plattformen vorgestellt werden. Zudem wird über die neuesten Ergebnisse der Panelstudie informiert. 

Termin: Mi, 02.06.2021, 17-19 Uhr (Online-Workshop mit Zoom, kostenfrei, Anmeldung erforderlich)

Alle weiteren Infos und die Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung gibt es hier.

i-EVAL bald in neuem Design

Die Nutzer*innen von i-EVAL können sich freuen: Die erfolgreichen Plattformen i-EVAL und i-EVAL-Freizeiten stehen ab Ende Mai 2021 runderneuert online. Sie bieten weiterhin alle bisherigen Funktionen, darüber hinaus aber auch eine optimierte Bedienung und ein neues Design.

Optimierte Funktionen
Vor dem Hintergrund aktueller technischer Erfordernisse und neuer Bedarfe von Nutzer*innengruppen wurden 2020 die Neuprogrammierung und der Relaunch von i-EVAL angestoßen. Ziel des Vorhabens ist nicht nur ein neues Design, sondern auch eine nutzerfreundliche Oberfläche und die Einbindung weiterer Sprachversionen, was schließlich zu einer stärkeren Verbreitung des Instruments führen soll. Neben dem Prototyp i-EVAL (das Tool zur Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen und Fachkräfteveranstaltungen) ziehen auch die Adaptionen i-EVAL Freizeiten und i-konf (Feedbackgestützte Qualitätsentwicklung von Konfirmandenarbeit) Nutzen aus diesem Prozess.

i-EVAL zukunftsfähig gestalten
Voraussichtlich Ende Mai 2021 wird i-EVAL mit einem frischen Look, einer schlankeren Nutzerführung und einigen neuen Funktionen – wie zum Beispiel der von Nutzer*innen lange ersehnten Möglichkeit, einzelne Fragen aus dem Standard-Fragebogen zu löschen – online gehen. Basierend auf einer überarbeiteten Datenbankstruktur und einer grundständig neuen Programmierung wird i-EVAL so dem aktuellen Stand der Technik angepasst und auf zukunftsfähige Beine gestellt. Bisherige Funktionen und Vorgehensweisen werden optimiert. Selbstverständlich werden bei der Entwicklung auch Fragen zum Datenschutz berücksichtigt und die Datensicherheit noch besser als bisher gewährleistet.

Ergebnisse auswerten und evaluieren
Auch in Zukunft können Träger mit i-EVAL ihre internationalen Jugendbegegnungen und Fachkräfteveranstaltungen vollkommen autonom und unabhängig evaluieren. Die Jugendlichen bzw. Fachkräfte beantworten die Fragen weiterhin online auf dem Smartphone oder jedem anderen internetfähigen Gerät. Die Ergebnisse können direkt nach dem Ende der Befragung in Form von Tabellen, Grafiken und verschiedenen Exportmöglichkeiten ausgewertet werden. Organisationen, die viele Veranstaltungen (Jugendbegegnungen, Seminare oder Tagungen) durchführen, können die Ergebnisse zusammenfassend auswerten und damit beispielsweise Jahresvergleiche erstellen. Die Nutzung der Plattform bleibt dank der Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend weiterhin kostenfrei.

Hintergrund und weitere Informationen
i-EVAL wurde 2016 von IJAB gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) entwickelt. 2017 übernahm IJAB die Koordination, Pflege und Verbreitung von i-EVAL. Seit 2019 können mit i-EVAL auch Veranstaltungen für Fachkräfte (Seminare, Workshops) evaluiert werden. Nach einer kostenfreien Registrierung stellt die Plattform wissenschaftlich entwickelte Fragebögen zur Verfügung. Das System sowie die Fragebögen sind bislang in fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch und Ukrainisch) verfügbar.

Die Etablierung und Verbreitung von i-EVAL trägt außerdem dazu bei, dass anonymisierte Analysen aus dem Gesamtpool der Daten vorgenommen werden können, die qualitative Entwicklungen im Arbeitsfeld der Internationalen Jugendarbeit sichtbar machen und u.a. in den Datenreport Internationale Jugendarbeit einfließen.

Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben
Rund um das neue i-EVAL wird es immer wieder Infos und Schulungen geben. Abonnieren Sie den Newsletter des Forschungsverbunds Freizeitenevaluation und bleiben Sie informiert. 

Autorinnen: Kerstin Giebel und Judith Dubiski
Quelle und weitere Informationen:
https://ijab.de/angebote-fuer-die-praxis/i-eval/aktuelle-beitraege-zu-i-eval/online-plattform-und-evaluationstool-i-eval-bald-in-neuem-design 

Wissenschaftsnetzwerk Kinder- und Jugendarbeit wird gegründet

Prof. Dr. Wolfgang Ilg vom Forschungsverbund Freizeitenevaluation gehört zum Vorbereitungsteam des in Gründung befindlichen Wissenschaftsnetzwerks Kinder- und Jugendarbeit. Zur Stärkung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Feld der Kinder- und Jugendarbeit und zu einem Austausch zu wissenschaftlichen Entwicklungen in Lehre und Forschung wurde die Idee geboren, ein Wissenschaftsnetzwerk Kinder- und Jugendarbeit zu gründen. Das Netzwerk ist verbunden mit dem Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendarbeit und soll beim Bundeskongress 2021 in Nürnberg erstmals öffentlich sichtbar werden. Unterstützt wird das Vorhaben vom Forschungsverbund DJI/TU Dortmund.

Vier Professor/innen aus dem Feld übernehmen die Vorbereitung des nächsten Treffens: Prof. Dr. Wibke Riekmann (Medical School Hamburg), Prof. Dr. Wolfgang Ilg (EH Ludwigsburg), Prof. Dr. Regina Münderlein (Hochschule Kempten) und Prof. Dr. Germo Zimmermann (CVJM-Hochschule Kassel). Bis zu einem ersten realen Treffen versteht sich dieser Vorbereitungskreis gemeinsam mit Dr. Julia von der Gathen-Huy (Forschungsverbund DJI/TU Dortmund) als „Abgesandte“ des Netzwerks. Allerdings gibt es bislang keine formale Wahl von Sprecher*innen – dies ist dann die Aufgabe des ersten Treffens.

Am 07.05.2021 soll von 11.00 – 15.30 Uhr ein erstes Treffen des Netzwerkes in Kassel stattfinden. Themen für das erste Treffen sollen der Austausch über die Organisation des Netzwerkes, die Frequenz der Treffen, die mögliche Repräsentation im 2019 gegründeten Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendarbeit und Themen der Forschung und Lehre zu Kinder- und Jugendarbeit sein. Der Vorbereitungskreis hat für das Treffen im Mai einen ersten Agendavorschlag erarbeitet, vor Ort können auch weitere Themen und Ideen eingebracht werden. Falls das Treffen am 07. Mai nicht in Präsenz stattfinden kann, wird es am selben Tag ein Online-Treffen geben.

Informationen unter www.wissenschaft-kja.de     

Die Panelstudie im 16. Kinder- und Jugendbericht

Die Kinder- und Jugendarbeit nimmt breiten Raum im neuen Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung ein. Auch die Panelstudie sowie weitere Publikationen aus dem Forschungsverbund Freizeitenevaluation werden dort genannt. 

Empirische Daten aus der Panelstudie zu internationalen Jugendbegegnungen belegen die besonderen Bildungschancen der internationalen Jugendarbeit. Jugendliche, die mit internationalen Jugendbegegnungen im Ausland unterwegs waren, berichten signifikant häufiger davon, dass sie sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinandergesetzt haben, als Jugendliche, die eine Jugendfreizeit im Ausland verbringen, bei der keine Begegnung mit Jugendlichen aus dem anderen Land stattfindet (vgl. Ilg/Dubiski 2015, S. 108). Eine Stärkung der internationalen Jugendarbeit erscheint demnach als vielversprechender Ansatz, um noch mehr Jugendliche mit internationalen Erfahrungen in Kontakt zu bringen. (S. 355)

Auch insgesamt weist der 16. KJB auf den Bedarf an weiterer Forschung hin, zu dem die Freizeitenevaluation einen Beitrag leisten kann. Zwei exemplarische Zitate:

Die praxisorientierte Forschung zur non-formalen Bildung muss ausgebaut […] werden. (61)

Einen besonders produktiven Ansatz sieht die Kommission darin, Evaluationen in enger Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis zu entwickeln, um so einen produktiven Ertrag für beide Seiten zu generieren. (S. 565)

Den Bericht gibt’s zum Download hier: www.bmfsfj.de/16-kjb 

Freizeiten massiv von Corona-Beschränkungen betroffen

Welche Konsequenzen hat der Lockdown im Frühjahr 2020 auf  Freizeiten sowie Gruppenangebote von Jugendverbänden? Eine im September 2020 an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg durch Hannah Brinkmann und Prof. Dr. Wolfgang Ilg durchgeführte Online-Befragung bei 109 Hauptamtlichen erhob jetzt differerenzierte Zahlen bei einem großen Jugendverband, dem Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (EJW). Mehr als die Hälfte der Hauptamtlichen berichten dabei über gesunkene Zahlen bei den ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Besonders stark betroffen sind insbesondere Freizeiten, hier verzeichnen drei Viertel der Hauptamtlichen einen Rückgang gegenüber den Zahlen von 2019. Digitale Angebote, insbesondere WhatsApp, spielen eine große Rolle. Alle Ergebnisse zum Download: www.jugend-zaehlt.de/corona

Broschüre zu inklusiven Freizeiten 

Unter dem Titel “Geht doch” sind jetzt “Wertvolle Tipps für eine inklusive Freizeitenarbeit” erschienen. Herausgeber ist die aej. Neben einigen theoretischen Grundlagen besticht die Broschüre vor allem durch ganz praktische Hinweise zur inklusiven Gestaltung von Freizeiten. Auf Seite 46-47 wird auch www.i-eval-freizeiten.de vorgestellt, hier ist ein eigenes Modul zu Inklusionsaspekten enthalten. 

Bezug der Broschüre: https://www.juenger-freizeitenservice.de/inklusion 

Zum Mehr-Wert von Daten für die internationale Jugendarbeit

Im IJAB-Journal Juli 2020 findet sich ein lesenswerter Artikel von Sandra Kleideiter zum “Mehr-Wert” von Zahlen, Datensätzen und Interpretationen für die Internationale Jugendarbeit. Im Fokus stehen dabei auch zwei Forschungsbeiträge aus dem Kontext der Freizeitenevaluation: Die Zugangsstudie und die Panelstudie. 

Der Artikel kann im IJAB-Journal auf S. 25-28 nachgelesen werden.

Items zu Fahrten unter Corona-Bedingungen

Sie führen Freizeiten oder Jugendbegegnungen unter Corona-Bedingungen durch? 

Aus dem Kontext der Panelstudie wurden einige Evaluationsfragen rund um Hygienekonzepte und Schutzmaßnahmen entwickelt, die Ihnen hier als Vorschläge zur Verfügung stehen. Auf diese Weise wollen wir Sie dabei unterstützen, sichtbar zu machen, wie die Kinder und Jugendlichen die Schutzmaßnahmen auf ihren Fahrten wahrnehmen und welchen Einfluss diese möglicherweise auf ihr Erlebnis haben.
Bitte beachten Sie: Die Fragen sind nicht Teil der Standardfragebögen, die Sie bei der Nutzung von i-EVAL verwenden. Stattdessen sind diese Fragen als Vorschläge für Sie als Träger gedacht, die Sie je nach Bedarf als zusätzliche Fragen beim Anlegen einer neuen Fahrt in i-EVAL hinzufügen können. Die Formulierungen finden Sie in der folgenden pdf-Datei – vielleicht werden Sie dadurch auch zu eigenen Formulierungen inspiriert.

Zusatzfragen i-EVAL während der Pandemie

Erfolgreicher digitaler Fachtag

Mit insgesamt 17 Teilnehmenden veranstaltete FPD in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund Freizeitenevaluation (Judith Dubiski, M.A., und Prof. Dr. Wolfgang Ilg) einen digitalen Workshop. In angeregter Runde diskutierten die Teilnehmenden über das Thema Evaluation in der Internationalen Jugendarbeit und dem Kinder- und Jugendreisen und tauschten sich nach einer Vorstellung des Online-Tools „i-EVAL“ über ihre Erfahrungen mit dem Evaluationsinstrument aus. Zudem wurde die seit 2017 durchgeführte Panelstudie (www.panelstudie.de) präsentiert und die Ergebnisse der ersten Datenanalyse aus den Jahren 2017/2018 erörtert. Einen ausführlichen Rückblick auf die Veranstaltung finden Sie hier

Sonderauswertung “Religion in Jugendbegegnungen”

Bei “Forschung und Praxis im Dialog” beschäftigt sich derzeit eine Projektgruppe mit dem Thema: “Glaube Religion und internationale Jugendbegegnungen – Gehören nicht zusammen. Oder doch?”.

Eine Sonderauswertung aus dem Forschungsverbund Freizeitenevaluation hat auf Basis von über 900 evaluierten Jugendbegegnungen im Mai 2020 empirische Grundlagen zu dieser Frage bereitgestellt. Die Ergebnisse können hier heruntergeladen werden:

Sonderauswertung “Religion in Jugendbegegnungen” 2020

Neue Veröffentlichung erschienen

Der “Freizeitplaner”, ein beliebtes Praxisbuch zur Organisation von Freizeiten, ist jetzt in zweiter Auflage erschienen. Darin sind zwei Beiträge aus dem Kontext der Freizeitenevaluation enthalten:

Ilg, Wolfgang (2020): Feedbackmethoden während der Freizeit. in: Knublauch, Björn / Leng, Jessica / Müller, Ingo / Siebert, Claudia (Hg.) (2020): Der Freizeitplaner. Freizeiten einfach gut planen, durchführen, nacharbeiten. Stuttgart: buch und musik, 210-211.

Ilg, Wolfgang (2020): Evaluation für Kinder- und Jugendfreizeiten. in: Knublauch, Björn / Leng, Jessica / Müller, Ingo / Siebert, Claudia (Hg.) (2020): Der Freizeitplaner. Freizeiten einfach gut planen, durchführen, nacharbeiten. Stuttgart: buch und musik, 218-219.